Zusatzbedingungen
Ergänzende Regelungen für kostenpflichtige Leistungen. Sie gelten zusätzlich zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, nicht an deren Stelle.
§ 1 Allgemeines und Verhältnis zu den AGB
Vertragspartner ist Dienstleistungen24 Inh. Jim Eichholz, Ramlerstraße 2, 13355 Berlin (im Folgenden „Anbieter“), Betreiber der Plattform dienstleistungen24.de. Gewerbliche Nutzer aus allen Branchen können dort Einträge erstellen, jedoch nur in den vom Anbieter festgelegten Kategorien. Der Anbieter darf Einträge ablehnen, entfernen oder Änderungen verlangen, wenn sie den Vorgaben der AGB nicht entsprechen. Für die Angaben im Eintrag ist allein der Nutzer verantwortlich.
Darüber hinaus können gewerbliche Nutzer ergänzende Leistungspakete buchen (im Folgenden „Service-Pakete"). Es gelten der beschriebene Leistungsumfang und die Preise des gewählten Service-Pakets; die laufenden Pakete sind Dauerschuldverhältnisse.
Diese Zusatzbedingungen für Service-Paketverträge (im Folgenden „Zusatzbedingungen") gelten ausschließlich für gewerbliche Nutzer, die als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB handeln. Sie ergänzen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (dienstleistungen24.de/allgemeine-geschaeftsbedingungen/, im Folgenden „AGB") und die Datenschutzerklärung. Bei Widersprüchen gehen diese Zusatzbedingungen den AGB vor, soweit sie nicht ausdrücklich auf die AGB verweisen. Haftung, Moderation und Sperren richten sich stets nach den AGB (§§ 23 und 30 AGB).
§ 2 Leistungsumfang
Service-Pakete des Anbieters:
- Pro-Mitgliedschaft (monatlich, halbjährlich oder jährlich, mit kostenloser 7-tägiger Testphase)
- TOP-Anzeige
- Aktiver Dienstleister (Profil-Abzeichen)
- Gastartikel
Umfang, Preise und Testphase ergeben sich aus § 14 der AGB und der Darstellung auf der Plattform zum Zeitpunkt der Buchung. Bezahlte Hervorhebungen (TOP-Anzeige, Abzeichen) sind für Besucher als solche erkennbar. Wie sie die Reihenfolge beeinflussen, steht in § 29 der AGB. Ein bestimmter Erfolg, eine bestimmte Platzierung oder eine bestimmte Zahl von Anfragen ist nicht geschuldet.
§ 3 Abschluss von Service-Paketverträgen, Berechtigte
Service-Paketverträge dürfen nur juristische Personen, unbeschränkt geschäftsfähige natürliche Personen und Personengesellschaften abschließen, die als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB mit Geschäftssitz in Deutschland handeln. Die buchende Person muss bevollmächtigt sein, für den Nutzer solche Verträge abzuschließen. Bei der Buchung bestätigt sie ausdrücklich, für das Gewerbe und nicht privat zu kaufen. Vor dem Absenden kann der Nutzer seine Angaben ansehen und berichtigen. Der Vertrag kommt durch die Bestätigung des Anbieters zustande (z. B. durch Freischaltung, per E-Mail oder als Benachrichtigung im Konto). Vertragssprache ist Deutsch. Diese Zusatzbedingungen sind auf dieser Seite jederzeit abrufbar und können gespeichert und ausgedruckt werden.
Der Nutzer haftet für alle Handlungen, die unter Verwendung seiner Zugangsdaten oder von ihm eingerichteter Zugänge vorgenommen werden, es sei denn, er hat den Missbrauch nicht zu vertreten. Der Anbieter darf den Zugang bei Verdacht auf Missbrauch oder unbefugte Nutzung vorübergehend sperren oder einschränken (§ 30 AGB).
Der Anbieter kann Nutzern nach eigenem Ermessen ermöglichen, einen Berechtigten zu bestimmen (z. B. ein Unternehmen derselben Gruppe oder einen anderen Standort des Nutzers), der das Nutzerkonto nutzen und Änderungen vornehmen darf. Der Nutzer bleibt für die Handlungen seiner Berechtigten in vollem Umfang verantwortlich; daneben haften die Berechtigten selbst für ihre Handlungen.
§ 4 Abrechnung, Zahlung
Die Entgelte richten sich nach der Preisdarstellung für das gewählte Service-Paket zum Zeitpunkt der Buchung. Sie werden für den jeweiligen Abrechnungszeitraum im Voraus berechnet; bei der Pro-Mitgliedschaft erstmals nach Ablauf der Testphase.
Wird ein Eintrag aus einem vom Nutzer zu vertretenden Grund entfernt oder das Nutzerkonto ganz oder teilweise eingeschränkt, wird das Entgelt für den laufenden Zeitraum nicht erstattet oder gutgeschrieben. Dem Nutzer bleibt der Nachweis offen, dass der Anbieter dadurch Aufwendungen erspart hat; diese werden angerechnet.
Bei Zahlungsverzug, Widerruf eines Lastschriftmandats oder einer Rückbuchung darf der Anbieter die eigene Leistung zurückhalten. Einzelheiten regelt § 16 der AGB.
Für Preisänderungen gilt § 14 Abs. 23 der AGB (Mitteilung mindestens 60 Tage vorher, Wirkung frühestens ab der nächsten Verlängerung, Kündigungsrecht).
§ 5 Laufzeit und Kündigung
Service-Paketverträge verlängern sich jeweils um den gebuchten Zeitraum, bis sie gekündigt werden. Laufzeit, Verlängerung und Kündigung richten sich nach § 14 und § 15 der AGB.
Gekündigt wird im Konto unter „Konto bearbeiten" → „Mitgliedschaft und Rechnungen" über die Schaltfläche „Kündigen". Die Kündigung kann außerdem per E-Mail an info@dienstleistungen24.de oder per Post an Dienstleistungen24, Inhaber Jim Eichholz, Ramlerstraße 2, 13355 Berlin erklärt werden.
Voraussetzung für Service-Paketverträge ist ein bestehender Nutzungsvertrag (Nutzerkonto). Endet der Nutzungsvertrag, enden alle Service-Paketverträge zwischen denselben Parteien zum selben Zeitpunkt. Der Antrag auf Löschung des Nutzerkontos gilt als Kündigung aller Service-Pakete. Die Kündigung wird schon mit dem Antrag zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums vermerkt, sodass keine Verlängerung mehr abgebucht wird; mit der Ausführung der Löschung enden alle Leistungen. Nimmt der Nutzer den Antrag zurück, werden diese Kündigungen wieder aufgehoben (§ 4 Abs. 9 und 10 der AGB). Beendet der Nutzer den Nutzungsvertrag oder endet er aus einem vom Nutzer zu vertretenden Grund, wird das Entgelt für den restlichen Zeitraum nicht erstattet. Beendet der Anbieter den Nutzungsvertrag ohne einen vom Nutzer zu vertretenden Grund, wird im Voraus gezahltes Entgelt für die Zeit danach anteilig erstattet.
§ 6 Rechteeinräumung des Nutzers
Für Inhalte, die der Nutzer bereitstellt (Texte, Bilder, Logos, Videos), gelten die Nutzungsrechte und Zusicherungen nach § 5 Abs. 3, 7 und 8 der AGB. Der Nutzer bleibt Inhaber seiner Inhalte.
Ergänzend für Service-Pakete: Der Anbieter darf die Inhalte des Nutzers auch für die gebuchte Hervorhebung verwenden, etwa in hervorgehobenen Trefferkarten, auf der Startseite und in Empfehlungsbereichen. Für Gastartikel darf der Anbieter die gelieferten Angaben, Bilder und Logos für die Erstellung, Veröffentlichung und Bewerbung des Artikels nutzen und bearbeiten, solange der Artikel online ist.
Der Nutzer versichert, dass er selbst Urheber der Inhalte ist oder die erforderlichen Rechte besitzt, um dem Anbieter diese Nutzungsrechte einzuräumen, dass abgebildete Personen, soweit nötig, eingewilligt haben und dass die Inhalte keine Rechte Dritter und keine gesetzlichen Vorschriften verletzen.
Macht ein Dritter wegen der Inhalte des Nutzers Ansprüche gegen den Anbieter geltend, stellt der Nutzer den Anbieter davon einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung frei, soweit er die Rechtsverletzung zu vertreten hat (§ 3 Abs. 5 AGB).
§ 7 Rechteeinräumung am Mitgliedssiegel
Der Anbieter ist Inhaber der Rechte am Namen „Dienstleistungen24" und am Mitgliedssiegel in den Formen, die im Konto zum Herunterladen bereitstehen (im Folgenden „Mitgliedssiegel").
Das Mitgliedssiegel zeigt nur, dass für den Nutzer eine Pro-Mitgliedschaft besteht. Es ist keine Auszeichnung, Empfehlung oder Aussage des Anbieters über den Betrieb, seine Qualifikation oder seine Leistungen und darf nicht so verwendet werden, dass dieser Eindruck entsteht. Für die Verwendung in seiner Werbung ist allein der Nutzer verantwortlich.
Der Anbieter räumt dem Nutzer ein unentgeltliches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares, auf die Bundesrepublik Deutschland beschränktes und widerrufliches Recht ein, das Mitgliedssiegel nach diesen Bedingungen in eigenen Online-Angeboten und Werbemitteln des Nutzers zu verwenden. Bearbeitungsrechte sind nicht umfasst. Das Nutzungsrecht endet spätestens mit dem Ende der Pro-Mitgliedschaft. Zum Entfernen des Siegels bleiben danach 7 Tage (§ 26 Abs. 4 AGB). Der Anbieter darf es aus sachlichem Grund widerrufen, insbesondere bei missbräuchlicher Verwendung; der Widerruf wird mitgeteilt.
Das Mitgliedssiegel darf nur in den bereitgestellten Darstellungsweisen genutzt werden. Jede andere Nutzung bedarf der Zustimmung des Anbieters in Textform. Untersagt ist insbesondere:
- das Siegel so zu nutzen, dass der Eindruck entsteht, zwischen dem Anbieter und dem Nutzer bestehe eine über die Nutzung der Plattform hinausgehende Zusammenarbeit oder der Anbieter unterstütze, empfehle oder sponsere den Nutzer;
- das Siegel als Bestandteil eines Firmennamens, einer Marke, eines anderen Zeichens, Logos oder einer Internet-Domain zu verwenden;
- das Siegel zu bearbeiten, insbesondere Farbe, Format, Größenverhältnisse oder Gestaltungselemente zu verändern.
Der Nutzer achtet die Rechte des Anbieters am Siegel. Er leitet aus der Nutzung keine eigenen Rechte her, greift das Siegel nicht an, unterstützt keine Angriffe Dritter und meldet keine gleichen oder ähnlichen Zeichen für ähnliche Dienstleistungen an.
Der Anbieter darf das Siegel ändern oder durch ein anderes ersetzen. Der Nutzer wird darüber rechtzeitig informiert und passt seine Nutzung innerhalb einer angemessenen Frist an.
Der Anbieter darf Belege für die Verwendung des Siegels anfordern. Der Nutzer stellt sie kostenfrei und unverzüglich bereit.
Für Rechtsverletzungen durch die Siegelnutzung des Nutzers haftet allein der Nutzer; § 3 Abs. 5 AGB gilt entsprechend. Macht ein Dritter Ansprüche im Zusammenhang mit dem Siegel geltend, informiert der Nutzer den Anbieter unverzüglich. Der Anbieter entscheidet allein über rechtliche Schritte zum Schutz des Siegels; der Nutzer unterstützt dabei. Kosten werden nur nach vorheriger Zustimmung erstattet.
Im Übrigen gelten die Haftungsregeln der AGB (§ 23 AGB) auch für die Nutzung des Siegels.
§ 8 Änderung dieser Zusatzbedingungen
Für Änderungen dieser Zusatzbedingungen gilt § 31 der AGB: Der Anbieter teilt Änderungen mindestens 30 Tage vor ihrem Inkrafttreten in Textform mit; der Nutzer kann bis dahin fristlos und kostenfrei kündigen. Änderungen der gebuchten Hauptleistungen oder des Preises zu Lasten des Nutzers werden nur nach § 14 Abs. 23 und 24 der AGB oder mit ausdrücklicher Zustimmung wirksam. Rückwirkende Änderungen gibt es nicht.
Die in den AGB beschriebenen Rechte des Anbieters und des Nutzers — insbesondere der Meldeweg über die Schaltfläche „Melden" und der Widerspruch nach § 30 Abs. 7 AGB — gelten auch für diese Zusatzbedingungen, soweit hier nichts Abweichendes geregelt ist.
Stand: Oktober 2026.
Grundlage sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Der Umfang der kostenpflichtigen Leistungen steht bei den Pro-Mitgliedschaften.